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Schlick, C./Bruder, R./Luczak, H. (2010): Arbeitswissenschaft, 3. Auflage, Berlin.
Arbeitende, deren Arbeitsaufgaben vielfältiger sind, die mehr Entscheidungsspielräume
enthalten und die sich durch transparente Informationsflüsse
auszeichnen, sodass die Einordnung der eigenen Arbeitsaufgabe in die Arbeitsgruppe
gut durchschaubar ist und Informationen gut interpretiert werden können,
zeigen höhere Ausprägungen bei verschiedenen Aspekten arbeitsorientierter
Lernmotivation und schätzen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten höher ein als Arbeitende,
deren Arbeitsaufgaben die genannten Merkmale nicht aufweisen (BERGMANN et al. 2004).
„Lernen in Tätigkeiten mit Lernpotenzialen kann nicht nur das Hinzulernen neuer
Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten oder Einstellungen ermöglichen, sondern
auch das Erhalten dieser Leistungsvoraussetzungen gegen ihren alterskorrelierten
Verlust“ (HACKER 2004).