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Nach dem Aufwand-Belohnungs-Modell von Siegrist kann die vom Mitarbeiter empfundene Belohnung für eine Tätigkeit aus monetären Anreizen, persönlicher Wertschätzung, Karrieremöglichkeiten oder Jobsicherheit bestehen (Hasselhorn et al. 2003, S. 108). Welche Art der Belohnung ein Mitarbeiter bevorzugt, obliegt dabei seiner subjektiven Einschätzung und sollte in persönlichen Gesprächen in Erfahrung gebracht werden. Die Arbeit im Netzwerk ist häufig mit zusätzlichem Aufwand für die Beschäftigten verbunden, da diesen nun neben ihrer bisherigen Tätigkeit zusätzliche Aufgaben übertragen werden. Nach dem Aufwand-Belohnungs-Modell sollte daher entweder eine Entlastung des Mitarbeiters bei seinen üblichen Tätigkeiten stattfinden oder der zusätzliche Aufwand durch spezielle Belohnungsmechanismen im Netzwerk ausgeglichen werden. Hierfür bietet sich insbesondere das Instrument der Wertschätzung an, da diese auch problemlos von den Netzwerkpartnern an den Mitarbeiter erfolgen kann. Im eigenen Unternehmen könnte die Netzwerkarbeit z.B. bei Beförderungen berücksichtigt bzw. honoriert werden.